14 Jan

Über die Inlandsroute zu den Marlborough Sounds – Von Felsstürzen und Fjorden

Nach unserem Aufbruch aus Kaikoura haben wir mindestens 6 Stunden Fahrzeit vor uns. Zuerst geht es ein Stück auf dem Highway 1 zurück nach Süden bis wir vor Peketa die Abbiegung auf die Inland Road nehmen. Hier begrüßt uns ein idyllisches Bergpanorama.


Weiterlesen

11 Jan

Kaikoura – Nach dem Erdbeben

Wieder in Christchurch stürmen wir noch ein paar Shopping Center und verlassen die Stadt schließlich in Richtung Norden. Wir lassen uns durch das Erdbeben im November nicht von einem Besuch in Kaikoura abschrecken aber schaffen es nicht sofort bis dorthin. Um die Reise weiterhin entspannt zu halten legen wir einen Stop an einem Campingplatz in (so denken wir) Strandnähe ein, bei Kairaki Beach. So nehmen wir auch nicht viel mit zu unserem kleinen Strandspaziergang. Der Weg durch den Wald stellt sich jedoch als komplizierter heraus als gedacht. Immerhin begegnen wir diesem Prachtexemplar auf unserem ziellosen Irrweg durch das Gebüsch.

Weiterlesen

08 Jan

Flug und Banks Peninsula – Neue Abenteuer in Neuseeland

Nachdem mir Australien noch nicht abgelegen genug war, ist es nun an der Zeit Neuseeland zu erkunden. Dorthin komme ich in zwei Etappen: zuerst der Flug von Perth nach Melbourne mit 3 Stunden und anschließend ein weiterer 3-stündiger Flug von Melbourne nach Christchurch. Im Januar soll das Wetter schon sommerlich sein, sodass wir uns trauen mit der Südinsel zu beginnen. Beide Flüge sind über Nacht, sodass es eigentlich sinnvoll wäre zu schlafen. Beim ersten Flug bin ich allerdings vom vorangegangenen Abschied noch etwas traurig und lasse mich daher gern von meinem Sitznachbarn in ein Gespräch verwickeln. Das passiert mir beim zweiten Flug hingegen nicht und ich schaffe es tatsächlich circa 2 Stunden zu schlafen.
Bei meiner Landung in Christchurch ist es ungefähr 5 Uhr morgens und der Sonnenaufgang lässt noch etwas auf sich warten.

Weiterlesen

05 Jan

Australisches Outback – Granite Skywalk, Sternenhimmel und Wellenrutschen auf dem Wave Rock

Heute geht es für uns früh los, denn der Weg ist weit. Wir wollen die 350 km bis zum Campingplatz beim Gorge Rock zum Sonnenuntergang erreichen und zwischendurch eine Wanderung unternehmen. Die zeitliche Einschätzung meines veralteten Offline-Navigationsprogrammes von 6 Stunden ist dabei nicht hilfreich. Scheinbar weiß es noch nicht dass die Straßen inzwischen alle geteert sind, denn wir kommen gut voran. Der Porongurup Nationalpark mit dem Granite Skywalk ist unser erstes Ziel. Davon habe ich in einer Infobroschüre aus dem Visitor Center gelesen und war sogleich von der Wanderung und neuen Aussichtsplattform begeistert. Als die 1200 Millionen Jahre alte und 15 km lange Bergkette in unser Sichtfeld rückt, fahren wir durch bis zum Startpunkt der Wanderung bei Castle Rock. Von dort geht es ungefähr eine Stunde und 4,4 km lang durch schattigen Wald bergauf. Bei den Temperaturen ist der Aufstieg trotz Schatten jedoch eher schweißtreibend.


Weiterlesen

01 Jan

Das südliche Westaustralien – von Pemberton bis Albany

Bei grauem Himmel und Nieselregen fahren wir am nächsten Morgen zuerst nach Pemberton und decken uns im Visitor Center mit Informationen ein. Weil die beratende Mitarbeiterin uns nicht so richtig mitreißen und begeistern kann, trödeln wir noch etwas herum und erhitzen unsere Reste vom Abendessen auf dem öffentlichen Barbecue direkt daneben. Dabei kann man sich immerhin auch etwas aufwärmen, denn vom Norden sind wir noch ziemlich sonnenverwöhnt und daher etwas verfroren.

Weiterlesen

18 Dez

Kalbarri Nationalpark – rote Klippen und weites Land

Hinter Geraldton führt der Highway durch das unspektakuläre Northampton, wo wir den Abzweig zum Kalbarri Nationalpark nehmen. Wir fahren vorbei am pinken See, Hutt Lagoon, aber sind zu früh, denn scheinbar entwickelt dieser seine pinke Farbe erst im Sonnenuntergangslicht. Von der Straße aus sieht er jedenfalls nicht sonderlich pink aus und wir halten gar nicht erst an. Dass wir einfach nur die korrekte Haltebucht verpassen, muss an dieser Stelle ja nicht erwähnt werden. Weiterlesen

16 Dez

Perth bis Geraldton – durch Jahrmillionen alte Steinformationen zum Ende der Welt

Nachdem wir aus unserer Gefängniszelle ausgecheckt haben, nehmen wir den Bus zum Flughafen. Von dort müssen wir noch mit dem Taxi zur Campervermietung fahren und brechen dabei das ungeschriebene Gesetz der Taxifahrer, indem wir versuchen das letzte Taxi in der Reihe zu bekommen. Da meine Mutter wegen eines Ermüdungsbruches im Fuß einen seltsamen Schuh trägt, können wir uns schließlich durchsetzen und müssen nicht mit unserem gesamten Gepäck zum Beginn der Schlange laufen. Die Diskussion mit Aufsicht und Taxifahrern hat allerdings ungefähr genauso lange gedauert aber nachdem ich mich schon so oft über dieses „Gesetz“ geärgert habe, war es mir heute ein Bedürfnis dieses zu brechen und der Sieg gehört mir! Weiterlesen