15 Jan

Abel Tasman Nationalpark – Wandern mit Grillenzirpen im Ohr und Honiggeruch in der Nase

In Nelson verschlägt es uns sogleich in die Touristen Information wo wir für den nächsten Tag ein Wassertaxi zum Startpunkt einer Tageswanderung im Abel Tasman Nationalpark buchen. Helena möchte mit dem Kayak dorthin paddeln und bucht daher das. Die Nacht verbringen wir im riesigen aber gut organisierten Bethany Park Campingplatz in der Nähe von Kaiteriteri. Am nächsten Morgen geht es früh los und wir bringen Helena zuerst zu ihrer Kayaktour nach Marahau. Ihr Guide erklärt uns, dass wir sie in der Observation Bay abholen sollen. Michele und ich nehmen ihren Rucksack mit, da dieser nicht nass werden soll und begeben uns zu unserem Wassertaxi. Man steigt hier bereits an Land ein und wird dann von einem Traktor ins Meer geschubst.

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30 Nov

Great Ocean Road – bei den 12 Aposteln

Von Melbourne aus gibt es viele Touren entlang der beliebten Great Ocean Road. Da Kira mit einer Drei-Tages-Tour weiter nach Adelaide fährt, mein Flug an die Westküste aber von Melbourne aus abhebt, trennen sich unsere Wege hier am nächsten Tag. Ich möchte die Great Ocean Road aber auch ein Stück weit sehen und buche mir daher ein Tagestour. Heute ist also quasi mein erster Tag als Alleinreisende und ich taste mich an diese für mich leicht beängstigende Tatsache mit dieser Tour langsam heran.

Ich schlafe auch etwas schlecht, weil ich ständig Angst habe den Wecker zu überhören. Da ich aus unserem Zimmer die einzige bin, die super früh aufstehen muss, wäre das besonders schlecht. Schließlich klappt das aber alles problemlos und ich begebe mich zum Abholpunkt für die Tour. Der zweite Bus, der vor dem Hostel hält, ist dann auch meiner und ich setze mich recht weit nach hinten, weil ich gerade noch mit meiner Oma telefoniere und niemanden stören möchte. Glücklicherweise ist bei meinem Doppelsitz ein Sitzgurt defekt, sodass ich die ganze Tour über viel Platz für mich habe. Nachdem alle Tour Teilnehmer eingesammelt wurden, geht es auch schon auf große Fahrt nach Anglesea zum Morning Tea. Einen Großteil der Zeit verbringe ich mit Anstehen für die Toilette, denn alle Great Ocean Road Touren sind scheinbar zur selben Zeit hier. Wenn man sich die Gegend privat ansieht, sollte man also nach 9:30 Uhr kommen, denn zu der Zeit geht es für alle weiter. Ich habe mich auch die ganze Zeit mit Leuten aus einem anderen Bus unterhalten, deren Tee getrunken und ihre Kekse gegessen, weil ich meine Gruppe irgendwie nicht gefunden habe. So stehe ich dann auch kurz im falschen Bus, bemerke meinen Fehler aber recht schnell und finde meinen Bus auch wieder. Hier hat das Kontakte knüpfen also leider noch nicht so funktioniert, bzw. schon aber mit den falschen Leuten. Eigentlich bin ich aber auch ganz froh, dass der Typ, der eine „Weltreise“ in zwei (ganze!) Länder macht nicht in meinem Bus sitzt. Vielleicht wird es beim nächsten Stopp ja besser.

Unsere Fahrt führt uns weiter durch das Örtchen Anglesea. Hier wurden bei einem Waldbrand alle Häuser vernichtet, außer dem von Mel Gibson (Bestechung?) und eines komplett aus Beton. Der Erbauer des Betonhauses wurde zuvor immer von den anderen Dorfbewohnern gemobbt, weil sein Haus so hässlich aussieht. Nach dem Feuer hat er sie dann alle zu sich eingeladen. Karma kann schon mies sein.

Schließlich kommen wir zum offiziellen Beginn der Great Ocean Road, dem Memorial Arch.

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24 Okt

Daintree und Cape Tribulation – Wo der Regenwald auf das Korallenriff trifft

An unserem ersten Tag in Cairns hatten wir diese Tour in den Norden über Port Douglas zum Cape Tribulation und in den Daintree Rainforest gebucht. Daher geht es für uns ohne Pause zur dritten Tour am Stück morgens gegen 7 Uhr los, als wir von unserem Hostel abgeholt werden. Es verspricht ein regnerischer Tag zu werden und ich habe natürlich vergessen meine Regenjacke einzupacken und entgegen meiner Annahme auch keine andere Jacke mitgenommen.
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