06 Jan

In 80 Tagen durch Australien – ein Fazit

Nach 80 Tagen in Australien und somit dem ersten Land auf meiner großen Reise ist es Zeit für einen kleinen Rückblick: wie bin ich gereist und wie viel hat das Ganze eigentlich gekostet?

Aller Anfang ist der Flug. In meinem Fall mit einem Stopover in HongKong. Den habe ich im Reisebüro bei sta travel gebucht, damit auch die Koordination mit meiner Reisepartnerin klappt. Gekostet hat der Spaß 856 €.

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10 Dez

Ballarat – mein Leben auf der Farm Teil 2

Meine erste Aufgabe im Garten hatte ich ja bereits vor unserem freien Tag im Wildpark erfüllt und Carol dabei mit meiner Arbeitsmoral beeindruckt. Nun ist der nächste Gartenteil dran, den wir zusammen vom Unkraut befreien. Wir denken, dass es ewig dauern wird aber sind trotzdem nach einem Tag schon fast fertig. Wir sparen Zeit, weil wir den Abfall nicht mit der Schubkarre auf den Müllhaufen fahren, sondern einfach über den Zaun zu den Schafen werfen. Die fressen das nämlich alles sehr gerne und lauern schon darauf.

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04 Dez

Ballarat – mein Leben auf der Farm Teil 1

Nach 1,5 Monaten purem Backpackerleben brauche ich nun doch mal eine Pause und so habe ich mir vor meinem Flug an die Westküste Australiens 10 Tage auf einer Farm in der Nähe von Ballarat organisiert. Das wird meine erste Erfahrung mit der Vermittlungsseite www.helpx.net. Ich arbeite dort täglich 4 Stunden und erhalte dafür kostenlos Unterkunft und Verpflegung. Quasi wie wwoofen, nur über eine andere (günstigere) Plattform.
Nach dem Abschied von Kira, die noch weiter nach Adelaide fährt, mache ich mich also auf den Weg zum Bahnhof und setze mich für 1,5 Stunden in den Zug nach Ballarat. Dort werde ich direkt von Andrew, meinem Gastvater, und Simon, einem weiteren Helfer, begrüßt. Wir setzen uns in den Jaguar und düsen mit 2 kleinen Stopps in das 500-Seelen Dorf der Farm. Eigentlich ist es auch gar keine wirkliche Farm mehr, denn Andrew wurde vor ein paar Jahren länger krank, sodass alle Schafe, die dort vorher gezüchtet wurden, verkauft werden mussten, weil seine Frau Carol sich nicht alleine darum kümmern konnte. Nun vermieten sie das Land an einen anderen Schafzüchter, sodass ich trotzdem jeden Morgen zu mehr oder weniger fröhlichem „mäh“ aufwache, wir aber mit diesen Schafen nichts machen müssen. Die beiden besitzen selbst noch circa 6 Schafe, die nur ab und zu mal gefüttert werden müssen. Weiterhin gibt es einen Gemüse- und Kräutergarten für die eigene Küche und mehrere kleine Blumen- oder Baumbeete.

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30 Nov

Great Ocean Road – bei den 12 Aposteln

Von Melbourne aus gibt es viele Touren entlang der beliebten Great Ocean Road. Da Kira mit einer Drei-Tages-Tour weiter nach Adelaide fährt, mein Flug an die Westküste aber von Melbourne aus abhebt, trennen sich unsere Wege hier am nächsten Tag. Ich möchte die Great Ocean Road aber auch ein Stück weit sehen und buche mir daher ein Tagestour. Heute ist also quasi mein erster Tag als Alleinreisende und ich taste mich an diese für mich leicht beängstigende Tatsache mit dieser Tour langsam heran.

Ich schlafe auch etwas schlecht, weil ich ständig Angst habe den Wecker zu überhören. Da ich aus unserem Zimmer die einzige bin, die super früh aufstehen muss, wäre das besonders schlecht. Schließlich klappt das aber alles problemlos und ich begebe mich zum Abholpunkt für die Tour. Der zweite Bus, der vor dem Hostel hält, ist dann auch meiner und ich setze mich recht weit nach hinten, weil ich gerade noch mit meiner Oma telefoniere und niemanden stören möchte. Glücklicherweise ist bei meinem Doppelsitz ein Sitzgurt defekt, sodass ich die ganze Tour über viel Platz für mich habe. Nachdem alle Tour Teilnehmer eingesammelt wurden, geht es auch schon auf große Fahrt nach Anglesea zum Morning Tea. Einen Großteil der Zeit verbringe ich mit Anstehen für die Toilette, denn alle Great Ocean Road Touren sind scheinbar zur selben Zeit hier. Wenn man sich die Gegend privat ansieht, sollte man also nach 9:30 Uhr kommen, denn zu der Zeit geht es für alle weiter. Ich habe mich auch die ganze Zeit mit Leuten aus einem anderen Bus unterhalten, deren Tee getrunken und ihre Kekse gegessen, weil ich meine Gruppe irgendwie nicht gefunden habe. So stehe ich dann auch kurz im falschen Bus, bemerke meinen Fehler aber recht schnell und finde meinen Bus auch wieder. Hier hat das Kontakte knüpfen also leider noch nicht so funktioniert, bzw. schon aber mit den falschen Leuten. Eigentlich bin ich aber auch ganz froh, dass der Typ, der eine „Weltreise“ in zwei (ganze!) Länder macht nicht in meinem Bus sitzt. Vielleicht wird es beim nächsten Stopp ja besser.

Unsere Fahrt führt uns weiter durch das Örtchen Anglesea. Hier wurden bei einem Waldbrand alle Häuser vernichtet, außer dem von Mel Gibson (Bestechung?) und eines komplett aus Beton. Der Erbauer des Betonhauses wurde zuvor immer von den anderen Dorfbewohnern gemobbt, weil sein Haus so hässlich aussieht. Nach dem Feuer hat er sie dann alle zu sich eingeladen. Karma kann schon mies sein.

Schließlich kommen wir zum offiziellen Beginn der Great Ocean Road, dem Memorial Arch.

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30 Nov

Melbourne – die sympathischere Großstadt

Das erste, was an Melbourne positiv auffällt, ist die free tram zone. Im CBD (Central Business District) sind die Straßenbahnen kostenlos.


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23 Nov

Blue Mountains – blauer Eukalyptusdunst zieht durch die Berge

Kaum in der großen Stadt angekommen, zieht es uns bereits wieder in die Wildnis und wir steigen mit unserer Opal Card in den Zug nach Katoomba in die Blue Mountains. Die Zugfahrt dauert langwierige zwei Stunden! Am Bahnhof angekommen gehen wir zielstrebig an der Schlange vor dem teuren Big Blue Bus vorbei zum Trolley Shoppe und kaufen dort unser Hop on Hop off Ticket für 20 Dollar statt 42, die es beim Blue Bus gekostet hätte. Wir lassen uns noch eine Wanderung empfehlen und den Weg zur Bushaltestelle erklären und dann kommt auch schon unser Trolley. Wir fahren entlang der Megalong Street, die wirklich ziemlich lang ist, nach Gordon Falls, weil wir von dort entlang des Prince Henry Cliff Walks zu den Leura Cascades wandern wollen. Der Ausblick vom Gordon Falls Lookout vermittelt jedenfalls bereits die große Weite der Landschaft.

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22 Nov

Port Macquarie – macht müde Koalas munter

Seit wir in Coffs Harbour in den Bus gestiegen sind, wird alles immer besser und wir fühlen uns bei der Ankunft in Port Macquarie gleich sehr willkommen geheißen von unserem Abhol-Shuttle zum Hostel. Dieses liegt in Strandnähe und es gibt ein Aktivitäten Board. Neben der beängstigenden Information, dass die heutige Surfstunde wegen einer Hai Sichtung ausgefallen ist, wird für den nächsten Tag ein Shuttle zum Beginn eines Coastal Walks angeboten, für den wir uns sogleich eintragen.

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20 Nov

Coffs Harbour – wo „zentral“ einfach nur „weit weg von Allem“ bedeutet

Die Busfahrt nach Coffs Harbour verläuft ereignisreicher als so manche, da wir im Ort mit dem zungenbrechenden Namen Woolgoolga vor dem Supermarkt Woolworth halten. Wer „Woolworths Woolgoolga“ 10 mal hintereinander unfallfrei aufsagen kann, hat auf jeden Fall einen Preis verdient!

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08 Nov

Fraser Island Teil 3 – Wir lassen uns von Fischen anknabbern

Am nächsten Tag nehmen wir unser gesamtes Gepäck mit in den Bus, da wir nicht zum Resort zurück kehren werden. Wir fahren wieder einmal quer über die Insel zum ersten Stopp des heutigen Tages – dem Lake Birrabeen, wo die Stand up Paddle Boards aufgepustet werden. Ich versuche mich daran und falle zumindest nicht herunter. Das Umdrehen ist jedoch nicht ganz einfach und so verfange ich mich etwas im Gebüsch.

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07 Nov

Fraser Island Teil 2 – Der Strand ist mein Highway

Am nächsten Tag probieren wir Vegemite vom Frühstücksbuffett. Das ist der berühmte Brotaufstrich der Australier, bestehend aus Hefe und Malz. Entsprechend schmeckt es auch und da ich wohlweislich nur ein kleines Eckchen meines Toast damit bestrichen habe, muss ich auch nicht allzu viel davon nach dem ersten Bissen entfernen. Igitt! Weiterlesen