14 Nov

Surfers Paradise – Partymetropole mit Hochhäusern am Strand

Die Busfahrt nach Surfers Paradise dauert länger als erhofft, da wir zu Beginn am Depot stoppen um den Bus zu wechseln. Im neuen Bus funktioniert dann aber zum Glück das WLAN, juhu! Als wir mit einer knappen Stunde Verspätung in Surfers Paradise ankommen, stellen wir fest, dass das Hostel nur einmal die Straße runter ist und wir laufen können. Diesmal saßen auch Rachel und Barbara mit im Bus, wir haben alle das selbe Hostel gebucht und machen uns gemeinsam auf den Weg. Leider sind wir nicht alle in einem Zimmer und Kira und ich sind zuerst auch gar nicht sicher ob wir im richtigen Zimmer sind, denn alle Betten scheinen belegt zu sein. Ich hole den Rezeptionisten und er stellt fest, dass zwei Spanierinnen vergessen haben auszuchecken. Er zieht sogleich deren Betten ab und besorgt uns neues Bettzeug. Super erster Eindruck von dieser als Partymetropole gehypten Stadt.
Zu viert machen wir uns anschließend auf den Weg die Stadt zu erkunden. Am Hafen entdecken wir diesen kleinen Bewohner, der sich unter einem Stein versteckt.

Surfers Paradise scheint recht viel auf sich zu halten, denn überall gibt es Schilder mit dem Namen der Stadt

Entlang der Einkaufstraße gibt es alle Möglichkeiten und Barbara wird diese am nächsten Tag noch ausgiebig nutzen. Rachel, Kira und ich haben hingegen bereits unsere Surfstunde in Byron Bay organisiert und bleiben nur eine Nacht. Surfers Paradise soll nämlich entgegen der Namensgebung gar nicht so paradiesische Konditionen für Surfer bieten. Auch am Strandzugang gibt es noch mal ein Schild mit dem Namen der Stadt – für alle, die bis jetzt noch nicht mitbekommen haben wo sie gelandet sind.

Der Strand selbst ist relativ lang und das faszinierende daran ist, dass die Hochhäuser der Stadt direkt bis an den Strand reichen.

Eines wirft sogar einen praktischen Schatten, in den Rachel und ich uns später flüchten.

Zuerst muss jedoch ein bisschen Sonne getankt werden.

Surfer sehen wir jedoch überraschenderweise keine hier. Vielleicht haben die auch alle gehört, dass Byron Bay dafür viel besser geeignet sein soll.
Abends melden wir uns im Hostel für die „Night out“ an, die zwei Getränke und Clubeintritt beinhaltet. Wenn man schon einmal in einer Partymetropole ist, muss das doch getestet werden.
Als wir vom Abendessen im Irish Pub zurück kommen, erhalten wir also ein Freigetränk. Da ich kein Bier trinke, bekomme ich zwei Gläser „Goon“ (angeblich Wein). Wir vertreiben uns die Zeit bis zum Aufbruch in den Club mit Karten spielen. Das Spiel heißt „higher or lower“ und man muss dafür hellseherische Fähigkeiten besitzen. Man vermutet ob die nächste Karte aus dem Stapel größer oder kleiner als die vorherige sein wird. Hat man richtig geraten, so darf man jemanden bestimmen, der trinken muss. Liegt man falsch, so muss man selbst trinken. Schließlich brechen wir auf und laufen in die Stadt zum Club „Sin City“. Wir erhalten einen dicken Stempel und dürfen hinein. Laute Musik drängt uns entgegen und wir kämpfen uns vor zur Bar. Dort kann man sich scheinbar einfach etwas aussuchen und ich entscheide mich für Rum mit Cola. Wir bilden ein Grüppchen in der Nähe der Tanzfläche und sehen den 18-jährigen beim Tanzen und Knutschen zu. Trotz Montag hatte ich von der Partymetropole irgendwie mehr erwartet. Da auch die Musik nicht viel besser ist als die Umgebung und eigentlich gute Lieder ständig durch monotones Techno-Gedröhn unterbrochen werden, halten wir es hier nur eine knappe halbe Stunde aus. Barbara hat schon vor uns aufgegeben und sich verkrümelt sobald ihr Getränk leer war, während Rachel und ich noch 10 weitere Minuten durchgehalten haben. Kira hat es noch am Besten getroffen, denn sie ist gar nicht erst mitgekommen.
So liegen wir alle gegen Mitternacht im Bett und können am nächsten Morgen den Bus nach Byron Bay nehmen.

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