17 Nov

Byron Bay – Das wahre Paradies für Surfer

Am frühen Nachmittag erreichen wir zu dritt Byron Bay und werden von einem Shuttle in unser Hostel gebracht. Von der Rezeptionistin wird uns ein Strand- und Küstenspaziergang empfohlen mit Chance auf Delfine. Die halten sich wohl morgens und abends in der Bucht auf. Unser Hostel hat einen direkten Zugang zum Strand und so stecken wir unsere Füße schnell in den Sand und spazieren bis zum hintersten Punkt im Bild

Hier gibt es eine Aussichtsplattform, von der wir mit etwas Hilfe von den Einheimischen tatsächlich zwei Delfine sehen!

Nun verlässt der Weg den Strand und es geht ein wenig bergauf und vorbei an versteckten Buchten mit tollen Strandaussichten.

Tatsächlich gibt es hier richtig viele Surfer!

Schließlich erreichen wir den östlichsten Punkt des australischen Festlandes. Sachen gibt’s.

Der Weg führt weiter hinauf zu einem Leuchtturm, an dem wir eigentlich den Sonnenuntergang beobachten wollen. Aber da der Rückweg doch recht weit wäre und uns das im Dunklen nicht allzu einfach erscheint, setzen wir unseren Weg fort.

Als vor uns ein Pärchen auffällig in den Wald starrt, erhoffen wir uns eine ähnlich tierische Begegnung wie in Noosa und werden nicht enttäuscht. Ein scheues Sumpf Wallaby hüpft vorsichtig durch das Dickicht.

Schließlich erreichen wir wieder den Strand und setzen unseren Rückweg auf diesem fort. Der Hinweg erschien uns irgendwie weniger weit. Die Sonne sinkt immer tiefer und wir erreichen eine Menschenansammlung am Strand und hören trommeln. Byron Bay war früher mal eine Hippiestadt Die richtigen Hippies haben sich aber inzwischen mehr ins Landesinnere verzogen, weil es hier zu teuer wurde. Weil es schon so spät ist, entscheiden wir uns hier zu essen und besorgen uns fish & chips. Als Vorspeise gibt es einen Brownie und als ich die Verpackung in die Mülltonne werfen will setzt mein Gehirn kurz aus. In der einen Hand das Handy und in der anderen die Papiertüte. Was werfe ich in die Mülltonne? Das laute Poltern nach dem Werfen macht mich misstrauisch und tatsächlich halte ich nur noch die Papiertüte in der Hand! Zum Glück kann ich das Handy recht einfach wieder rausfischen, nachdem ich es geschafft habe meinen Lachanfall zu überwinden. Dabei waren in dem Brownie doch gar keine Drogen! Unsere Fish & Chips essen wir schließlich in Strandnähe und beobachten dabei den Riesenmond, der in dieser Nacht so groß wie zuletzt 1948 erscheinen soll. Ich gebe mir Mühe das fotografisch festzuhalten, finde mein Ergebnis aber nicht so ganz gelungen.

Als wir unseren Rückweg fortsetzen sind wir sehr froh den Sonnenuntergang nicht am Leuchtturm abgewartet zu haben. Allein der Rückweg am Strand zieht sich im Dunklen mit Handy und Mond als einzige Lichtquellen doch gewaltig in die Länge. Endlich entdecken wir eine kleine Menschenansammlung am Strand als Zeichen auf unsere Einbiegung zum Hostel.

Am nächsten Tag haben wir unsere Surfstunde und sind sehr gespannt. Zuerst erhalten wir mal wieder sexy Wetsuits und Shirts der Firma.

Dann müssen wir die Surfboards gefühlte Kilometer am Strand entlang tragen bis unser Instructor mit der Stelle zufrieden ist.

Wir wärmen uns etwas auf und er zeigt uns wie wir auf dem Board aufstehen. Das ist also das Ziel des Tages – Stehen. Und das ist auch gar nicht so einfach! Wir haben 3 Stunden Zeit und kämpfen uns einzeln durch die Wellen hin zu unserem Kursleiter. Er gibt kurz Tipps, schickt uns dann in eine gute Welle und wir versuchen aufzustehen. Ich falle ständig nach den ersten Metern herunter, bis unser Leiter sich schließlich hinten an mein Board dran hängt und stabilisierend auf es einwirkt. Juhu!

Eine Sekunde nach diesem Erfolg falle ich aber natürlich wieder runter. Wie schnell das ging, ist im beigefügten Video zu sehen. Rachel filmt bereits als ich mich in das Wasser kämpfe und die wirkliche Action passiert erst ab circa 45 Sekunden. Aber ihre Kommentierung ist auch sehr witzig!

Dann ist die Stunde auch schon vorbei und wir schleppen die Boards wieder gefühlte Kilometer zurück zum Hostel. Nach dieser Anstrengung wird den restlichen Nachmittag und auch am nächsten Tag noch relaxt und die komplette Weiterreise bis Melbourne organisiert, bis wir mit dem Bus weiter fahren nach Coffs Harbour.

2 Gedanken zu „Byron Bay – Das wahre Paradies für Surfer

  1. Toll! Byron Bay! Ganz in der Nähe des Leuchtturmes wohnen wir gerade (die Hausbesitzer gehen jeden Sonntag für einen Morgenspaziergang hin) :‘). Ich muss Mal nachlesen, was du so alles getrieben hast in Australien und mich inspirieren lassen.
    Uuuuuuund sag mal: du hast deine Route ja aus Google Maps eingebettet. Das wollte ich für unsere einzelnen Roadtriprouten auch gerne so handhaben, aber irgendwie kann ich nicht (mehr! Früher ging das!) mehr als zwei (WTF? ZWEI!) Ziele festlegen. Als ich das vor einiger Zeit probiert hab, gingen wenigstens noch acht Zwischenziele – was zwar auch echt wenig ist, früher warens Mal zwanzig oder so, aber immerhin – jetzt Krieg ichs einfach nicht hin. Alternativen habe ich gesucht, leider auch ohne Erfolg. Magst du verraten, wie dus hingekriegt hast?
    Ah und wo abbonier ich den Blog? Finde keinen Button (ohman, ich fühl mich echt unfähig 🙊)

    Liebe Grüße und gute Reise – und: hoffentlich endlich man richtig Sonne!

    • Oh, schön, dass du hergefunden hast! 🙂
      Byron Bay hat mir sehr gut gefallen. Toll, dass ihr da jetzt länger wohnen könnt!
      Die Karte ist aus einem Plugin „WP GoogleMaps“ aber leider ist nur eine Karte kostenlos. Daher muss ich selbst noch überlegen wie ich das dann für Neuseeland und all die anderen Länder, die hoffentlich noch folgen werden, darstellen kann.
      Wegen Abonnement hab ich gerade versucht zu basteln aber leider erfolglos. Man kann aber den RSS Feed abonnieren auf der Seite „Meine Route“. Ich werde mal versuchen das prominenter zu positionieren.
      Euch noch viel Entspannung und weiterhin einen tollen Roadtrip! Vielleicht ist ja der ein oder andere meiner Beiträge noch hilfreich für euch 🙂
      LG

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