30 Nov

Great Ocean Road – bei den 12 Aposteln

Von Melbourne aus gibt es viele Touren entlang der beliebten Great Ocean Road. Da Kira mit einer Drei-Tages-Tour weiter nach Adelaide fährt, mein Flug an die Westküste aber von Melbourne aus abhebt, trennen sich unsere Wege hier am nächsten Tag. Ich möchte die Great Ocean Road aber auch ein Stück weit sehen und buche mir daher ein Tagestour. Heute ist also quasi mein erster Tag als Alleinreisende und ich taste mich an diese für mich leicht beängstigende Tatsache mit dieser Tour langsam heran.

Ich schlafe auch etwas schlecht, weil ich ständig Angst habe den Wecker zu überhören. Da ich aus unserem Zimmer die einzige bin, die super früh aufstehen muss, wäre das besonders schlecht. Schließlich klappt das aber alles problemlos und ich begebe mich zum Abholpunkt für die Tour. Der zweite Bus, der vor dem Hostel hält, ist dann auch meiner und ich setze mich recht weit nach hinten, weil ich gerade noch mit meiner Oma telefoniere und niemanden stören möchte. Glücklicherweise ist bei meinem Doppelsitz ein Sitzgurt defekt, sodass ich die ganze Tour über viel Platz für mich habe. Nachdem alle Tour Teilnehmer eingesammelt wurden, geht es auch schon auf große Fahrt nach Anglesea zum Morning Tea. Einen Großteil der Zeit verbringe ich mit Anstehen für die Toilette, denn alle Great Ocean Road Touren sind scheinbar zur selben Zeit hier. Wenn man sich die Gegend privat ansieht, sollte man also nach 9:30 Uhr kommen, denn zu der Zeit geht es für alle weiter. Ich habe mich auch die ganze Zeit mit Leuten aus einem anderen Bus unterhalten, deren Tee getrunken und ihre Kekse gegessen, weil ich meine Gruppe irgendwie nicht gefunden habe. So stehe ich dann auch kurz im falschen Bus, bemerke meinen Fehler aber recht schnell und finde meinen Bus auch wieder. Hier hat das Kontakte knüpfen also leider noch nicht so funktioniert, bzw. schon aber mit den falschen Leuten. Eigentlich bin ich aber auch ganz froh, dass der Typ, der eine „Weltreise“ in zwei (ganze!) Länder macht nicht in meinem Bus sitzt. Vielleicht wird es beim nächsten Stopp ja besser.

Unsere Fahrt führt uns weiter durch das Örtchen Anglesea. Hier wurden bei einem Waldbrand alle Häuser vernichtet, außer dem von Mel Gibson (Bestechung?) und eines komplett aus Beton. Der Erbauer des Betonhauses wurde zuvor immer von den anderen Dorfbewohnern gemobbt, weil sein Haus so hässlich aussieht. Nach dem Feuer hat er sie dann alle zu sich eingeladen. Karma kann schon mies sein.

Schließlich kommen wir zum offiziellen Beginn der Great Ocean Road, dem Memorial Arch.

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26 Nov

Sydney – in der großen Stadt

Nachdem wir aus dem Bus von Port Macquarie gestiegen sind, können wir zu Fuß zu unserem Hostel laufen. Dort erhält jeder von uns eine Zimmerkarte, die uns auch Zugang zum Frauen Waschraum verschafft. Ziemlich unpraktisch, denn so kann man morgens im verschlafenen Zustand schon mal im Nirvana gefangen sein. Aus dem Zimmer raus ohne Karte und keine Möglichkeit in den Waschraum zu kommen, in dem Kira mit der rettenden Karte wäre, weil es dort noch eine Zwischentür gibt und sie mein Klopfen nicht hören kann. Im Zimmer schlafen natürlich alle anderen noch und ich möchte sie auch nicht wach klopfen. Zum Glück kann ich irgendwann eine Asiatin abfangen, die mich in den Waschraum lässt. Das passiert mir nicht nochmal!

Nach einer kurzen Einrichtungspause im Zimmer brechen wir wieder auf um die große Stadt zu erkunden. Zuerst holen wir uns die Opal Card in einem 7Eleven für den Nah- und Fernverkehr und testen sie auch gleich um zum touristischen Zentrum der Stadt – dem Circular Quay (gesprochen wie „Key“) zu fahren. Von dort fahren sämtliche Fähren und man ist in der Nähe der Harbour Bridge und des Opernhauses. Zeit also für ein ausgedehntes Fotoshooting.

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23 Nov

Blue Mountains – blauer Eukalyptusdunst zieht durch die Berge

Kaum in der großen Stadt angekommen, zieht es uns bereits wieder in die Wildnis und wir steigen mit unserer Opal Card in den Zug nach Katoomba in die Blue Mountains. Die Zugfahrt dauert langwierige zwei Stunden! Am Bahnhof angekommen gehen wir zielstrebig an der Schlange vor dem teuren Big Blue Bus vorbei zum Trolley Shoppe und kaufen dort unser Hop on Hop off Ticket für 20 Dollar statt 42, die es beim Blue Bus gekostet hätte. Wir lassen uns noch eine Wanderung empfehlen und den Weg zur Bushaltestelle erklären und dann kommt auch schon unser Trolley. Wir fahren entlang der Megalong Street, die wirklich ziemlich lang ist, nach Gordon Falls, weil wir von dort entlang des Prince Henry Cliff Walks zu den Leura Cascades wandern wollen. Der Ausblick vom Gordon Falls Lookout vermittelt jedenfalls bereits die große Weite der Landschaft.

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22 Nov

Port Macquarie – macht müde Koalas munter

Seit wir in Coffs Harbour in den Bus gestiegen sind, wird alles immer besser und wir fühlen uns bei der Ankunft in Port Macquarie gleich sehr willkommen geheißen von unserem Abhol-Shuttle zum Hostel. Dieses liegt in Strandnähe und es gibt ein Aktivitäten Board. Neben der beängstigenden Information, dass die heutige Surfstunde wegen einer Hai Sichtung ausgefallen ist, wird für den nächsten Tag ein Shuttle zum Beginn eines Coastal Walks angeboten, für den wir uns sogleich eintragen.

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17 Nov

Byron Bay – Das wahre Paradies für Surfer

Am frühen Nachmittag erreichen wir zu dritt Byron Bay und werden von einem Shuttle in unser Hostel gebracht. Von der Rezeptionistin wird uns ein Strand- und Küstenspaziergang empfohlen mit Chance auf Delfine. Die halten sich wohl morgens und abends in der Bucht auf. Unser Hostel hat einen direkten Zugang zum Strand und so stecken wir unsere Füße schnell in den Sand und spazieren bis zum hintersten Punkt im Bild

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14 Nov

Surfers Paradise – Partymetropole mit Hochhäusern am Strand

Die Busfahrt nach Surfers Paradise dauert länger als erhofft, da wir zu Beginn am Depot stoppen um den Bus zu wechseln. Im neuen Bus funktioniert dann aber zum Glück das WLAN, juhu! Als wir mit einer knappen Stunde Verspätung in Surfers Paradise ankommen, stellen wir fest, dass das Hostel nur einmal die Straße runter ist und wir laufen können. Diesmal saßen auch Rachel und Barbara mit im Bus, wir haben alle das selbe Hostel gebucht und machen uns gemeinsam auf den Weg. Leider sind wir nicht alle in einem Zimmer und Kira und ich sind zuerst auch gar nicht sicher ob wir im richtigen Zimmer sind, denn alle Betten scheinen belegt zu sein. Ich hole den Rezeptionisten und er stellt fest, dass zwei Spanierinnen vergessen haben auszuchecken. Er zieht sogleich deren Betten ab und besorgt uns neues Bettzeug. Super erster Eindruck von dieser als Partymetropole gehypten Stadt.
Zu viert machen wir uns anschließend auf den Weg die Stadt zu erkunden. Am Hafen entdecken wir diesen kleinen Bewohner, der sich unter einem Stein versteckt.

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13 Nov

Brisbane – Gefangen im Unwetter

Die Busfahrt nach Brisbane verbringe ich damit Flüge und ein Hotel in Singapur zu buchen – natürlich das Marina Bay Sands! Vietnam und das gesamte Drumherum steht nun fest für März, sodass ich mich da auf die nächste Reise freuen kann.
Am frühen Nachmittag kommen wir schließlich in Brisbane an und laufen mit unserem gesamten Gepäck erst einmal einen Hügel hoch und auf der anderen Seite wieder runter zu unserem Hostel.
Nachdem wir uns im luxuriösen Doppelzimmer eingerichtet haben, geht es noch kurz in die Stadt. Ohne Gepäck ist der Hügel auch einfacher zu meistern. Wir sind begeistert angesichts der Kombination von neuer und „alter“ (das gesamte Land ist ja schließlich erst 200 Jahre alt) Architektur.

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